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vor 2,4 Millionen Jahren
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Die ältesten Funde menschlicher Existenz auf dem heutigen Gebiet Kroatiens stammen aus der Altsteinzeit (Paläolithikum)
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38000 v. Chr.
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Die ältesten Funde nachweislicher Besiedlung sind ca 40.000 Jahre alt (z.B. aus der Region um Pula)
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12.000 - 10.000 v. Chr.
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Die letzte Eiszeit auf der Nordhalhbkugel endet. Durch das abschmelzende Eis steigt der Meeresspiegel und füllt die nördliche Adria mit Wasser.
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2.000 v.Chr.
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Einwanderung von thrakischen Stämmen.
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1.250 – 1150 v.Chr.
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Durchzug von illyrischen Stämmen.
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800 – 700 v.Chr.
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Ansiedlungen durch die Illyrer.
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700 v.Chr.
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Beginn der Kolonisation durch die Griechen.
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229 – 228 v.Chr.
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1.Krieg der Römer gegen die Illyrer.
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33 v. Chr.
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Pannonien (Kroatien) wird römische Provinz.
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375 n.Chr.
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Hunneninvasion.
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476
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Untergang des weströmischen Reiches.
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600
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Erste slawische (kroatische) Landnahme. Über die Herkunft dieser Slaven gibt es unterschiedliche Auffassungen und Thesen. Es scheint aber sicher zu sein, daß sie aus Vorderasien (Armenien, Iran) stammten.
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788
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Karl der Große erobert große Gebiete und besetzt Istrien.
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795 – 796
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Fränkische Truppen kommen in dieses Gebiet und beginnen mit der Christianisierung der unchristlichen Slawen.
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819 – 823
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Aufstand der kroatischen Slawen gegen die fränkische Herrschaft unter Führung des Fürsten Ljudevit I.
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845 – 864
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Der kroatische Fürst Tripimir I. vereinigt einen Teil von Kroatien und es entstand das erste große Fürstentum in diesem Gebiet.
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925
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Die kroatischen Fürsten wählen erstmals einen eigenen König (Tomislav I.) und es entsteht, mit Genehmigung des Kaisers von Byzanz, daß erste Königreich der Kroaten, Dalmatiner und Slawonen. Dieses Königreich wurde dreieiniges Königreich genannt, weil in ihm, die drei verschiedenen Provinzen vereinigt worden sind.
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1.000
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Erste Landnahme der Republik von Venedig an der Mittelmeerküste und den vorgelagerten Inseln, von Istrien und Dalmatien.
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1076
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Am 08.10.1076 wird der König von Kroatien, Dalmatien und Slawonien Zvonimir I. in Solin (Dalmatien) von Legaten des Papstes Gregor VII. gekrönt. Ab diesem Zeitpunkt stand dieses Gebiet unter der Lehensherrschaft des Papstes.
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1089
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Am 20.04.1089 wird der König von Kroatien, Dalmatien und Slawonien Zvonimir I. in der Nähe von Knin (Hinterland von Dalmatien) im Auftrag seiner Ehefrau Helena ermordet. Helena war die Schwester des awarischen (ungarischen) Königs Laszlo I. aus dem Hause der Arpaden und Zvonimir I. hatte sie geheiratet, um Ruhe an seiner nördlichen Landesgrenze zu haben. Er hat sich aber getäuscht, denn der Drang der Awaren zum Mittelmeer war sehr stark und konnte nur befriedigt werden, wenn der König beseitigt war. Ein Nachfolger war nicht vorhanden, weil der einzige Sohn von Zvonimir I. als Kleinkind unter ungeklärten Umständen gestorben ist. Es mußte also ein Nachfolger gewählt und gefunden werden. Für die weitere Entwicklung von Kroatien, Dalmatien und Slawonien war dieser Zeitpunkt von entscheidender Bedeutung. Die einflußreiche Witwe von Zvonimir I. hat die Wahl eines neuen Königs durch die einheimischen Fürsten ständig hintertrieben und hatte damit in Slawonien, wo ihr Einfluß am größten war, auch Erfolg. Die Fürsten v
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1091
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Der awarische König Laszlo I. erobert mit seinen Truppen ganz Slawonien und er ernennt einen seiner Neffen, zum König von Slawonien.
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1102
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Nachdem der andere Neffe des awarischen Königs Laszlo, nämlich Koloman I. nach schwersten Kämpfen auch noch Kroatien und Dalmatien erobert hatte, mußte er schnell einsehen, daß er dieses Gebiet zwar erobern aber nicht dauerhaft besetzen konnte. Deshalb hat er sich mit den einheimischen Fürsten geeinigt und es ist der legendäre „Pacta de conventa“ abgeschlossen worden, in dem den einheimischen Fürsten weitgehende Rechte eingeräumt worden sind. Über den Inhalt dieses Vertrages wird bis heute in der nationalen und internationalen Geschichtswissenschaft gestritten, weil es mehrere Ausgaben davon geben soll. In Folge dieses Vertrages wurde Koloman I. zum König von Kroatien, Dalmatien und Slawonien gekrönt und das dreieinige Königreich war wieder hergestellt. Gleichzeitig war ab diesem Zeitpunkt dieses Gebiet nicht mehr Lehensgebiet des Papstes, sondern Lehensgebiet der Awaren, die es ablehnten ein Lehen an den Papst zu zahlen. Durch dieses Ereignis hat schon nach 177 Jahren das selbständige Königreich der Kroaten,
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1301
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Die Königsdynastie der Arpaden stirbt aus und von den Fürsten muss ein neuer König für Ungarn und damit auch für das Königreich der Kroaten, Dalmatiner und Slawonen gewählt werden.
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1342
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Ludwig I. aus dem Hause Anjou wird neuer König.
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1352
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Die Osmanen (Türken) kommen erstmals in das Gebiet von Südosteuropa.
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1358
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Am 18.02.1358 wird in Zadar ein Friedensvertrag zwischen Ungarn und der Republik Venedig abgeschloßen
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1389
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Am 15.06.1389 kommt es zu der legendären Schlacht auf dem Amselfeld zwischen Serben und Osmanen. An dieser Schlacht haben auf Seiten der Serben einige Tausend Kroaten, Dalmatiner und Slawonen mit versucht, die Osmanen zurück zu drängen. Die Schlacht wurde aber von den Osmanen gewonnen.
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1458
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Matthias Corvinus wird neuer König.
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Nachdem der österreichische König Ferdinand I. umfangreiche Versprechungen gemacht hat, hat ihn auch der kroatische, dalmatinische und slawonische Landtag (Sabor) zum König gewählt. Damit ist ein neues Kaiserreich in Europa entstanden, welches unter der Führung des Hauses Habsburg gestanden hat. Das die Versprechungen des Kaisers in der Folgezeit nicht eingehalten worden sind, kann man an dieser historischen Karte sehen. Es ist zu erkennen, daß das Königreich der Kroaten, Dalmatiener und Slawonen überhaupt nicht mehr vorkommt, sondern alles als Ungarn bezeichnet wird.
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1583
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In Slawonien und in Kroatien läßt Kaiser Ferdinand I. ein besonderes Militärgrenzgebiet, auch Militärgrenze genannt errichten. Damit soll ein Bollwerk gegen das weitere Anrücken der Osmanen geschaffen werden. Die Siedler die dort angesiedelt werden sind meist Kroaten, Serben und Wallachen, die vor den Osmanen geflüchtet sind und besondere Privilegien erhalten. Die männlichen Siedler sind aber jederzeit zum Kriegsdienst für den Kaiser verpflichtet.
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1683
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In der Zeit vom 07. Bis 12.09.1683 belagern die Osmanen die Kaiserhauptstadt Wien. Bei den Abwehrkämpfen sind auch viele Soldaten aus Kroatien, Dalmatien und Slawonien, insbesondere aus dem Militärgrenzbezirk eingesetzt worden.
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1797
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Am 17.10.1797 wurde durch den Friedenvertrag von Campo-Formio (Italien) zwischen dem französischen Kaiser Napoléon Bonaparte und dem österreichischen Kaiser Franz II. Joseph festgelegt, daß die Republik Venedig, mit deren Besitzungen in Istrien und Dalmatien dem österreichischem Kaiserreich zugefallen ist. Dazu gehörte auch die gesamte venezianische Kriegsflotte, so daß die Küstengebiete und deren vorgelagerten Inseln besser bewacht werden konnten. Diese Phase dauerte aber nicht lange an.
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1809
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Nachdem es zwischen Frankreich und Österreich zu weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen war, an denen auch wieder Truppen aus dem Militärgrenzbezirk und aus Kroatien, Dalmatien und Slavonien teilgenommen haben unter Führung des kroatischen Fürsten Franz von Jellačić, ist am 14.10.1809 der Friedensvertrag von Schönbrunn zwischen dem französischem Kaiser Napoléon I. und Franz I. von Österreich abgeschlossen worden. Aufgrund dieses Vertrages hat Österreich, die im Jahre 1797 gewonnenen Gebiete an Frankreich verloren (Istrien, Dalmatien) und es wurde von französischen Truppen besetzt und eingenommen. Selbst Teile von Kroatien und dem Militärgrenzbezirk, sind den Franzosen zugesprochen worden. Ab diesem Zeitpunkt bezeichneten die Franzosen dieses Gebiet als (französische) illyrische Provinz, deren Hauptstadt Ljubljana war. Die Zeit der französischen Besatzung ist durch den Bau von zahlreichen Straßen und Brücken gekennzeichnet, die man heute noch sehen und erkennen kann.
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1814
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Nachdem der französische Kaiser Napoleon gestürzt war, mußte eine neue Ordnung in Europa gefunden werden. Durch den Pariser Friedensvertrag vom 30.05.1814 sind alle Gebiete, die den Franzosen übertragen waren, wieder den Österreichern zugesprochen worden. Dieses Vertrag wurde auf dem Wiener Kongreß bestätigt, der am 18.09.1814 begonnen hat. Entgegen aller vorher getroffenen Vereinbarungen wurde Istrien und Dalmatien nicht dem „dreieinigen“ Königreich zugeordnet, sondern das Gebiet wurde zu einem österreichischen Kronland erklärt, welches von Kaiser Franz I. direkt von Wien aus regiert worden ist. Ob die Dalmatiner damit einverstanden waren oder nicht, ist bisher nicht genau geklärt worden. Es gibt aber Anzeichen dafür, daß sie selbst nicht mehr zu dem „dreieinigen“ Königreich gehören wollten, weil sie dem Ruf auch auf dem Landtag (Sabor) In Zagreb zu erscheinen, nicht mehr gefolgt sind.
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1848
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Als Folge der französischen Revolution kam es in Deutschland, Österreich und Ungarn ebenfalls zu revolutionären Aufständen. Der österreichische Kaiser Ferdinand IV. war geistig nicht ganz auf der Höhe und die eigentlichen Regierungsgeschäfte wurden von einem sog. Kronrat geführt. Dem kroatisch/slawonischen Landtag in Zagreb wurde erlaubt, sich einen eigenen Statthalter (Ban) des Kaisers zu wählen. Man wählte den einheimischen Fürsten Josip Jellačić der dann auch vom Kaiser als Banus von Kroatien, Slawonien und Dalmatien bestätigt worden ist. Diese Zeit war für die Zukunft von ganz Südosteuropa von entscheidender Bedeutung.
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1918
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Ein nicht vom Volk legitimierter Nationalrat erklärt die Trennung von Österreich-Ungarn. Im gleichen Jahr ruft der König von Serbien das Königreich von Serbien, Kroatien und Slowenen aus. Der neue König überläßt Istrien, Rijeka und Zadar den Italienern.
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1939
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Die Banovina Kroatien wird gegründet.
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1941-1945
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Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wird der Unabhängige Staat Kroatien gegründet. Als Orientierung gelten die faschistischen Regime in Deutschland und Italien. Parallel entsteht eine starke antifaschistische Bewegung. Nach dem Krieg ist Kroatien unter Josip Broz Tito eine der förderalen Einheiten innerhalb des neu gegründeten Jugoslawien, das von den Kommunisten beherrscht wird.
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1990
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Nach einer Volksabstimmung verläßt Kroatien Jugoslawien und verkündet seine Unabhängigkeit und Souveränität. Gleichzeitig kommt es zu einem von Belgrad befohlenen Aufstand eines Teils der serbischen Bevölkerung, der zu einer Aggression seitens der Jugoslawischen Volksarmee und seitens Jugoslawiens gegenüber der Republik Kroatien führt.
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1992
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Kroatien wir Vollmitglied der Vereinten Nationen.
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1995
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Das kroatische Territorium ist fast vollständig befreit.
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1998
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Durch eine friedliche Reintegration der verbliebenen serbisch kontrollierten Gebiete wird die Souveränität über das gesamte Staatsgebiet einschließlich Ostslawoniens wiederhergestellt.
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Quelle: Kroatien-Lexikon (kroatische Geschichte)
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